Singapur

02. Februar 2009

Hallihallo,

seit drei Tagen bin ich wieder in Deutschland, aber die letzte Station meiner Reise möchte ich nicht unterschlagen: Meinen 1tägigen Stopover in Singapur.

Singapur ist eine der saubersten Städte, die ich je gesehen habe. Welch ein Kontrast zu Bangkok. Nur zwei Stunden mit dem Flieger entfernt aber doch eine ganz andere Welt. Hervorragende öffentliche Verkehrsmittel, viele Parkanlagen und Gärten und dazwischen immer wieder glitzernde Hochhäuser. Dazu gigantische Einkaufszentren und dann aber auch Märkte und Garküchen auf der Straße.

Viel Zeit hatte ich ja nicht zur Verfügung, aber ich denke, ich habe schon einen gewissen Eindruck von Singapur gewonnen. Besucht habe ich den Stadtteil Little India, in dem auch mein Hostel lag, dann den großen Park mit dem Fort der südlich davon liegt und danach den chinesischen Garten und dort auch das Schildkrötenhaus. Danach war ich noch in Vivo City, der größten Einkaufs-Mall in Singapur. Hier und dort hab ich auch ein paar Fotos geschossen:

So, das war der letzte offizielle Reisebericht. Vielleicht mach ich ja demnächst auch mal einen kleinen Ausflug in und um Ludwigsburg und stell ein paar Bilder online :)

Viele Grüße an alle da draußen in der weiten Welt :)

Euer Kirschi

Koh Tao

27. Januar 2009

Hallo zusammen,

heute habe ich meinen letzten Tag auf Koh Tao, der Nachbarinsel von Koh Samui. Morgen geht’s dann mit dem Boot nach Chumpon und von dort aus mit dem Nachtzug nach Bangkok zurück. Dort werde ich dann schnell was frühstücken, meinen Anzug vom Schneider holen (bitte keine Kommentare, ob die alten nicht mehr passen!) und dann zum Flughafen fahren um den Flieger nach Singapur um 12:05 Uhr zu erwischen. Uff…

In Singapur hab ich dann einen Tag Aufenthalt und am Samstag sollte ich dann morgens um 05:15 Uhr in Frankfurt aufschlagen wenn alles glattgeht. Mannmannmann, wie schnell die Zeit vergeht…

Jetzt hab ich Euch noch ein paar Bilder vom Taucher- (und Schnorchel-) paradies Koh Tao und von den Leuten, die ich hier so kennengelernt habe:

Das war’s soweit mal von meiner Seite aus, man sieht und hört sich dann in Deutschland wieder :)

Ich werd jetzt erstmal…

Bis bald,

Euer Kirschi

Bangkok

25. Januar 2009

Hallihallo zusammen,

ich bin seit ein paar Tagen in Thailand und genieße mittlerweile das Inselleben auf Koh Tao. Hier habe ich allerdings bisher kaum Fotos gemacht, also reiche ich erstmal ein paar Bilder zu Bangkok nach.

Wenn man zum ersten Mal in Bangkok ist (so wie ich) wird man erstmal fast erschlagen von dieser endlosen Stadt, seinem hektischem Treiben, dem Gewusel, dem Verkehr und der brütenden Smog-Glocke über der Stadt. Fast so ein bisschen, wie meine ersten Tage in Mexiko Stadt. Allzu lange wollte ich mich in Bangkok ja auch nicht aufhalten, aber ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten hab ich mir natürlich schon angeschaut. Zum Beispiel den Königspalast, den Tempel mit dem liegenden Buddha, ein paar andere Tempel mit Buddas, den einen oder anderen Markt und ein oder zwei Shoppingcenter. Des Laufens müde bin ich dann am zweiten Tag sogar in’s Kino gegangen und hab mir den neuesten Jim Carrey-Film "Yes Man" angeschaut. War ganz lustig, und erholsam. Dann mal zu den Bildern:

Sodele, arg viel mehr gibt’s auch gar nicht zu berichten. Bin ja auch bald wieder bei Euch :)

 

Viele Grüße aus Koh Tao, Thailand sendet Euch der

Kirschi

Zurück nach Sydney

22. Januar 2009

Hallöchen zusammen,

Gabi dürfte mittlerweile schon in Good old Germany sein während ich’s noch ein paar Tage hier im selbst in der Trockenzeit drückend schwülen Thailand aushalten muss, höchste Zeit, Euch kurz von unserem letzten Teil der Australientour zu berichten.

Nach unserer Auszeit in Hervey Beach und auf Fraser Island mussten wir kilometermäßig wieder ganz schön ranklotzen um unsere durchschnittlich 300 Kilometer täglich einzuhalten. Trotzdem haben wir’s uns nicht nehmen lassen, auf dem Weg nach Surfers Paradise noch einen kurzen Stopp an einer Ananas- und Macadamiafarm vorbeizuschauen. Ich wusste ja bis da noch gar nicht, dass die Macadamia-Nüsse auch in Australien angebaut werden. Irgendwie hört sich Macadamia doch griechisch an, oder?

Auf der Farm gab’s zwei kurze und sehr unterhaltsame Rundfahrten umd die Ananasplantage und um die Macadamiafarm. Unser Guide hatte großes Talent darin, alle Teilnehmer irgendwie auf lustige Art in seinen Vortrag einzubauen. Und Koalas durften wir auch nochmal sehen.

Leider konnten wir dann am selben Abend in Surfers Paradise absolut keinen Stellplatz für unseren Camper mehr bekommen so dass wir noch eine Stunde weiterfahren mussten und diesen sagenhaft klingenden, tatsächlich aber eher an Benidorm in Spanien erinnernden Ferienort südlich von Brisbane nur im Vorbeifahren besichtigen konnten. Ausgehend von dieser Erfahrung änderten wir unsere Reisepläne geringfügig und fuhren ohne große weitere Besichtigungen zügig in zwei Tagen bis Sydney weiter. Das hatte den Vorteil, dass wir uns am Ende keinen Stress mehr machen mussten und noch einen kombinierten Strand- und Shoppingtag in Manly und Sydney einlegen konnten. Außerdem war es von unserem letzten Campingplatz zum Wicked-Depot, wo wir unseren Camper abgeben mussten, nur noch eine knappe Stunde mit dem Auto. Wir sind dabei sogar über die Harbour-Bridge gefahren. Ob das allerdings mit der Abrechnung der 4 Australischen Dollar von eigens zu diesem Zweck angelegten australischen Steuerkonto klappt wird sich noch zeigen. Vielleicht darf ich auch ein paar Jahre wegen Steuerschulden nicht mehr einreisen…

Vorgestern trennten sich dann unsere Wege in Sydney auf dem Internationalen Flughafen. Gabi ist mit Catahay Pacific über Hongkong nach Deutschland zurückgeflogen und ich mit Qantas nach Bangkok, wo mich der Kulturschock mit voller Wucht erwischt hat. doch darüber beim nächsten Mal….

Viele Grüße aus dem hektischen Bangkok sendet Euch

Euer Kirschi

Cairns-Hervey Beach

16. Januar 2009

Hallihallo zusammen,

als allererstes mal viiiiiiiieeeeeelen Dank für die lieben Geburtstagsgrüße. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alle zeitnah beantworten kann, aber ich bemühe mich. Allen, die ein bisschen länger auf die Antwort warten müssen nochmals: Dankeschön! Hat mich riesig gefreut.

Nun aber zurück zum Thema. Gabi und ich sind am 10.01. von Melbourne nach Cairns geflogen, um den zweiten Teil unserer Australientour anzugehen. Leider haben sich dann die ersten Tage mehr oder weniger als eine Flucht vor einem Cyclon entpuppt. Wir hatten häufig Regen und konnten z. B. die Whitsunday Islands aufgrund einer Sturmwarnung auch nicht besuchen.

Gesehen haben wir natürlich trotzdem was, z. B. grüne Ameisen oder unglaublich viele Vögel in allen möglichen Farben (letztere können einem morgens ab halb sechs echt den Schlaf versauen!):

Außerdem haben wir einen Wasserfall besucht, auch wenn der Weg dorthin nicht einfach war, so war z. B. zweimal eine Furt durch den Fluss zu queren und Gabi hatte bei der zweiten dann Sorge um unseren schönen Wicked-Camper, so dass dann halt der Fußweg etwas weiter ausgefallen ist. Wir haben ihn trotz ständiger Angriffe blutrünstiger Moskitos erfolgreich bewältigt und die Aussicht hat sich dann auch wirklich gelohnt. Mutig fand ich dann, wie Gabi ihre Flußdurchquerung live gefilmt hat. Schönen Gruß an ihren Papa: Die Videokamera ist noch heil :)

Am nächsten Tag waren wir auf einer Krokodilfarm in der Nähe von Rockhampton. Wusstet Ihr, dass Salzwasserkrokodile den höchsten Gebissdruck im gesamten Tierreich haben? Danach kommen übrigens der weiße Hai und der Tasmanische Teufel.

Nach der vielen Fahrerei haben wir uns dann hier in Hervey Bay eine kleine Auszeit genommen, waren einen Tag am Strand, haben meinen Geburtstag mit einem Känguruh-Filet vom Grill und einer Flasche Merlot gefeiert und dann gestern den Tag auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt verbracht. Da gibt es ganz schön was zu sehen, so z. B. den Lake Mc Kenzie, den Ihr ganz oben auf dieser Seite seht, dann das Wrack eines alten Luxusliners am Strand und außerdem Urwald, kleine Süßwasserflüsse und viel Natur. Leider geht meine Online-Zeit hier allmählich zu Neige und Gabi wartet auch schon seit fast einer Stunde darauf, dass wir weiterfahren, deshalb muss ich mich hier auf ein paar Bilder beschränken.

Sodele, das war’s für’ erste, heute geht’s weiter gen Süden an Brisbane vorbei nach Surfers Paradise.

Liebe Grüße von Gabi und Kirschi.

Phillip Island

09. Januar 2009

Hallöchen,

hier kommen noch ein paar Bilder von unserem Besuch im Streichelzoo auf Phillip Island. Das eine Känguruh hat mich erst gehen lassen, nachdem mein Futter alle war…

So sieht das also aus, wenn einem ein Känguruh auf die Füße steht ;)

Liebe Grüße aus Melbourne,

Gabi und Kirschi

Sydney - Melbourne

07. Januar 2009

Hallihallo zusammen,

Gabi und ich sind mittlerweile auf Phillip Island angekommen, wo wir uns heute noch einmal von den Koalas verzaubern lassen haben, bevor wir heute Abend zur Pinguin Parade gehen. Bald ist Halbzeit, morgen geht’s gen Melbourne, höchste Zeit also, Euch mal wieder auf dem Laufenden zu halten. Das ist übrigens gar nicht mehr so leicht, da wir ein sehr straffes Programm haben und die meisten Campingplätze (noch) keinen Internetanschluss. Mit den Campingplätzen ist das eh nicht so einfach, die letzten beiden haben wir jeweils nach 3 oder 4 Absagen an anderen Plätzen gefunden. Ist ganz schön was los hier unten.

Doch was haben wir in der Zwischenzeit gemacht? Also von Sydney aus ging’s erstmal die Küste entlang, bevor wir dann hinter Kiama zu den Fitz Roy Falls in’s Kangaroo Valley abgebogen sind. Am nächsten Tag ging’s dann weiter nach Canberra und von dort aus zu den Snowy Mountains an den Lake Jindabyne. Tags drauf haben wir dem Mount Kosciuszko, dem höchsten Berg Australiens, einen Besuch abgestattet und uns dann wieder der Küste angenähert. Nach einer Übernachtung in den Gippsland Lakes war der Wilsons Promotory National Park unser nächstes Ziel, und gestern sind wir dann hier auf Phillip Island angekommen. Uffff….

Ihr seht schon, unser Programm ist ganz schön straff, aber jetzt nehmen wir ein bisschen das Tempo raus weil wir nur noch 130 Kilometer von Melbourne weg sind und unser Flug erst in drei Tagen geht. Lieber hinten raus noch ein bisschen mehr Zeit, oder? Außerdem ist Phillip Island echt das Highlight des ersten Teils unserer Reise, was hier an Tieren zu sehen ist bekommt man sonst nur, wenn man zwei oder drei Naturparks besichtigt. Das Wetter ist heute übrigens zum ersten Mal so richtig trüb und wir haben auch nur knapp 20 Grad, was aber Gabis Sonnenbrand vom Squeaky Beach zu Gute kommt.

Ansonsten geht’s uns gut, seit wir uns an das harte Bett in unserem Wicked Van gewöhnt haben schlafen wir auch ziemlich gut.

Liebe Grüße aus Phillip Island senden Euch

Kirschi und Gabi

Sydney

01. Januar 2009

Hallihallo und ein frohes neues Jahr 2009!!!

Ich bin ja am letzten Mittwoch nach meinem Tasmanien-Trip wieder nach Sydney zurückgekehrt und habe seit Donnerstag Verstärkung bekommen: Gabi ist am Donnerstag Abend nach ungefähr 24 Stunden Flugdauer wohlbehalten, wenn auch ziemlich erledigt, in Sydney von mir herzlich empfangen worden.

Mittlerweile haben wir schon den Abend des 01. Januars und eine komprimierte Tour durch Sydneys Sehenswürdigkeiten als da wären Opera, Harbour Bridge, das berühmte Aquarium, den Wildlife-Park mit Koala-Kuscheln, Bondi-Beach und natürlich dem spektakulären Silvester-Feuerwerk im Hafen, hinter uns gebracht.

Ich bin total erledigt, und morgen geht’s um 11 Uhr den Camper abholen und dann auf Tour. Deshalb an dieser Stelle auch die Bitte um Nachsicht, dass ich diesen Eintrag ganz kurz fasse und Euch nur ein paar meiner über 300 Sydney-Bilder hochlade. Mea Culpa! Gabi liegt schon im Bett und ich muss morgen erstmal fahren (bin den Linksverkehr von Neuseeland schon gewohnt).

Ganz liebe Grüße von der Gabi und mir schreibt Euch der

Kirschi

Tasmanien

29. Dezember 2008

 

Hallihallo zusammen,

mittlerweile bin ich in Down Under angekommen, und nach eineinhalb Tagen in Sydney ging’s von dort aus noch weiter gen Süden nach Tasmanien, also quasi Down Under Down Under wenn man das so sagen kann ;)

Am 22. um 10 vor 9 abends gerade noch rechtzeitig kurz vor Rezeptionsschluss in meinem Hostel in Hobart angekommen wurde mir dort erstmal mitgeteilt, dass mein Pick-Up am 23. um 6:35 Uhr sein sollte - uffff….wat’n Stress. Aber: was nimmt man nicht alles auf sich, um etwas von der Welt zu sehen?

Am nächsten Morgen stand dann pünktlich um 6:35 Uhr Matt, mein Tourguide für die nächsten Tage, mit seinem Kleinbus vor dem Hostel. Die Reisegruppe war buntgemischt, neben Deutschen waren unter anderem Mongolen, Saudis, Amerikaner, Koreaner, Franzosen und sogar Australier an Bord. Lustige Sache.

Die ersten drei Tage ging’s entlang der Westküste mit Besuchen diverser Nationalparks wie z. B. Mount Field National Park, Franklin Gordon Wild Rivers National Park und den Cradle Mountain National Park durch wirklich atemberaubende Landschaften, die wir meist in mehrstündigen Wanderungen erkundet haben. Dabei gab es neben endlosen Dünen riesige Bäume und glitzernde Seen. Kaum zu glauben, wie viel Vielfalt sich in so eine Insel packen lässt!

 

Einzigartig ist auch die Tierwelt, so gibt es neben Tieren, die auch auf dem australischen Festland vorkommen (Walabys und Wombats), hier unten die sagenumwobenen Tasmanischen Teufel. Und die knurren mal richtig fies, wie wir am letzten Tag bei einer Fütterung erleben durften. Die sehen ein bisschen aus wie kleine Hunde, haben aber nach dem Süßwasserkrokodil den zweitstärksten Biss im Tierreich, ungefähr auf Augenhöhe mit dem weißen Hai! Das muss man sich mal vorstellen. Die zerlegen einen Känguruhknochen wie unsereins einen Weihnachtskeks.

 

A propos: Weihnachten hatten wir ein Gläschen Rotwein zusammen und nach dem Essen gab’s sogar Bayrische Weihnachts-Plätzchen, die Krissy aus München mitgebracht hatte. Dafür nochmal Danke an dieser Stelle. Aber die anderen Teilnehmer haben sich auch nicht lumpen lassen. So hat Tom, ein richtiger Breitmaul-Ami, die Tochter einer australischen Familie und den Sohn einer koreanischen Familie unter seine Fittiche genommen und ist mit den beiden zum Tintenfisch-Angeln gegangen. Das Ergebnis haben dann die Koreaner sehr schmackhaft zubereitet :)

 

Am vierten Tag sind wir dann an die Ostküste gewechselt, wo es zwar landschaftlich nicht mehr ganz so spektakulär, aber trotzdem noch sehr interessant war. So konnten wir Wallabys in freier Wildbahn am Strand streicheln ( eines davon sogar mit Nachwuchs im Beutel), das Bishenon Blowhole (siehe unten) besichtigen und unsere Geschichtskenntnisse beim Besuch der ehemaligen Sträflingskolonie Port Arthur aufbessern. Ausgeklungen ist die Tour dann in Hobart, wo derzeit das Taste-Festival stattfindet. Das ist eine riesige Fressmeile am Hafen, garniert mit Livebands und Kleinkunst damit einem zwischen den Happen nicht langweilig wird.

 

 

Heute hab ich mir dann noch in aller Ruhe Hobart angeschaut. Dabei ist der Hafen echt die Attraktion der Stadt, nicht nur wegen der Fressmeile, sondern weil dort gestern und heute ein paar Dutzend Hochseeyachten der Regatta Sydney-Hobart eingelaufen sind. Cool!

Heute Abend fliege ich dann wieder nach Sydney und morgen hol ich dann die Gabi am Flughafen ab. Ich melde mich dann wieder nächstes Jahr ;)

Euch allen einen guten Rutsch in’s neue Jahr,

Euer Kirschi.

 

P.S.: Vielen Dank auch für die vielen Weihnachtsgrüße. Ich hatte das meinerseits leider etwas vermasselt. In Sydney hatte ich nicht drangedacht und auf Tasmanien war ich 6 Tage von der modernen Kommunikationswelt abgeschnitten. Bitte nicht persönlich nehmen :)

Auckland und die Nordinsel

20. Dezember 2008

Hallo zusammen,

heute ist schon mein letzter Tag in Neuseeland, deshalb ist es auch wieder mal höchste Zeit, Euch auf’s laufende zu bringen. Tatsächlich war die letzte Woche gar nicht so spektakulär, deshalb fasse ich das in einem Bericht zusammen.

Vor einer Woche habe ich mit der Fähre die Überfahrt von Picton nach Wellington gemacht. Ist ganz nett, vor allem, wenn man am Anfang durch die Marlborough Sounds fährt, aber ein zweites mal muss dann auch nicht unbedingt sein.

Am nächsten Morgen habe ich in der kurzen Zeit, die mir in Wellington zur Verfügung stand, das Nationalmuseum Te Papa angeschaut. Wobei ich natürlich nicht für das ganze Museum Zeit hatte, aber die Sachen, die ich gesehen habe, waren alle interessant.

Weiter ging’s dann nach Turangi, wo ich ja den Tongarino-Crossing machen wollte. Der wird von vielen als die spektakulärste Tageswanderung in ganz Neuseeland angepriesen. Unter anderem wurde der dritte Teil von "Der Herr der Ringe" dort gedreht. Ich sag nur Mordor…

Leider hat mich seit Chile zum ersten Mal das Wetter im Stich gelassen und ich konnte die Wanderung aus Sicherheitsgründen nicht antreten. Nicht, dass Ihr denkt, ich würde wegen ein bisschen Regen nicht aus dem Haus. Es ist wohl aber so, dass bei schlechtem Wetter die Wolken so in den Bergen hängen, dass die Leute sich nicht mehr orientieren können. Außerdem kühlt es auch sehr stark ab, so dass eine verirrte Nacht in den Bergen böse enden kann. Tja, man kann eben nicht alles machen.

So bin ich am Donnerstag unverrichteter Dinge nach Auckland weitergefahren. Diese Stadt ist ein echter Kontrast zum Rest Neuseelands. Mehr als ein viertel aller Einwohner Neuseelands leben im Großraum Auckland. Das ist dann auch die einzige Millionen-Metropole, die es hier überhaupt gibt. Ist irgendwie schon krass, selbst die Hauptstadt Wellington oder Christchurch als größte Stadt der Südinsel wirken dagegen wie eine gemütliche Kleinstadt. Da ich mit meinen restlichen Flexi-Pass-Stunden einen Tagesausflug zur Bay of Islands machen und auch so möglichst nah am Geschehen sein  wollte hatte ich mich für das Base Auckland Central Hostel entschieden. Wenn man vorher in den gemütlichen BBH-Hostels gewohnt hat, kriegt man da einen echten Schock. 10 Stockwerke, viele Dorms haben nicht einmal ein Fenster, unendlich viele Leute (ich glaube, das Hostel hat über 500 Betten), ein eigenes Reisebüro usw. Das ist schon eine richtige Backpacker-Industrie, die da in Auckland betrieben wird. Naja, was soll’s, ich flieg ja morgen nach Sydney.

Gestern war ich dann in Pahia, in der Bay of Islands und hab mir die Waitangi Treaty Grounds angeschaut. Dort wurde der Vertrag zwischen den eingewanderten Siedlern und den vorher schon ansässigen Maoris über die Art und Weise des Zusammenlebens geschlossen. Von daher gilt der Ort als Wiege Neuseelands als Nation. Als zusätzliche Attraktion gibt es unweit von Pahia einen Felsen mit einem großen Loch drin, durch das unser Boot dann auch gleich mal durchgefahren ist. Spektakulär. Das wär was für Batman ;)

Auf der Rückfahrt haben uns dann noch ein paar Delfine begleitet. Denen hat es sichtlich Spaß gemacht, ein bißchen auf unserer Heckwelle zu surfen. Sah ziemlich cool aus. Manchmal sind sie auch über die Heckwelle drüber gesprungen, das hab ich aber leider nie auf’s Bild bekommen.

Heute war ich dann noch einen Tag in Auckland unterwegs und bin dabei unter anderem in’s Marine-Museum am Hafen, zum Campus der Uni und auf den Skytower. Das ist das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre. Quasi der Fernsehturm in groß. Also ich meine, die Stuttgarter waren halt clever wie wir Schwaben nunmal eben sind und haben das Ding gleich auf den Berg gebaut und uns so die hälfte an Baukosten gespart, oder? Neben dem Hauptbahnhof wäre unser Fernsehturm natürlich auch mindestens 328 Meter hoch ;)

Lustig ist dann vor allem, wenn ab und an mal ein Bungee-Springer an der Aussichtsplattform vorbeikommt. Beim ersten Mal war ich da doch etwas irritiert. Seltsam ist auch, wenn man auf einem großen Glasbaustein steht und auf die eigenen Füße schaut. Ein paar hundert Meter darunter sieht man dann halt das Skycenter. Nichts für Leute mit Höhenangst würde ich sagen.

Im wesentlichen war’s das dann auch schon, ich melde mich dann wieder aus Australien.

Euch allen schonmal ein gesegnetes Weihnachtsfest, viele Grüße,

Euer Kirschi.